21. Juli 2025

Rezension - Simon Beckett - Kalte Asche

 

Autor: Simon Beckett

Titel: Kalte Asche

Verlag: Rowohlt

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 320

Preis: 15,00 €

Reihe: David Hunter, Band 2

Beendet am: 26.01.2025

Genre: Thriller

 

 

 

Inhalt:
 
Asche zu Asche, Staub zu Staub, Leben zu Tod. Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in dem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa sieht, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord …

 

 

 

Meinung:
 
“Kalte Asche” ist die wirklich gelungene Fortsetzung von “Die Chemie des Todes” der David Hunter Reihe, die theoretisch nicht zwingend in einer festgelegten Reihenfolge gelesen werden muss. Der erste Band konnte mich schon begeistern. Und dieser stand dem ersten in nichts nach.
Der Schreibstil von Simon Beckett ist flüssig und mitreißend.
David Hunter bleibt mir auch in diesem Buch sehr sympathisch. Auch die anderen vorkommenden Protagonisten sind so gut herausgearbeitet, dass man leicht Realität und Buch verwechseln könnte.
Das Setting auf der Insel war wundervoll. Die Beschreibungen sind malerisch. Natürlich war ich zuallererst etwas verwirrt, da das einsame Insel/Stadt Feeling schon beim ersten Band aufkam, aber nach kurzer Zeit habe ich es lieben gelernt.
Ein ganz besonderer Pluspunkt sind die bildhaften Beschreibungen der Verwesungsprozesse in Verbindung mit dem aktuellen Mordfall. Von mir aus hätte es hier ruhig weiter ins Detail gehen können, aber ich denke ich bin da sowieso alles andere als normal.
Mir wurde beim Lesen nie langweilig und für mich war der Spannungsbogen von Anfang an auf einem sehr hohen Niveau.
Das Rätselraten rund um den Mörder, war wieder durchaus spannend. Simon Beckett versteht es den Leser dermaßen zu verwirren, dass man gar nicht mehr weiß was nun richtig und falsch ist und er böse oder gut ist. Dieses Mal habe ich es zumindest geahnt wer es ist und lag damit richtig.
Das Cover passt perfekt zur Reihe und finde ich sehr passend.
Wenn ich mich jetzt nicht mehr melde, verschlinge ich gerade den dritten Band der Reihe.

 

 

 

Fazit: 
 
Bisher bin ich sehr begeistert von der David Hunter Reihe und ich hoffe sehr, dass es so bleibt!

 

Bewertung: 5/5

 

18. Juli 2025

Rezension - Simon Beckett - Die Chemie des Todes


Autor: Simon Beckett

Titel: Die Chemie des Todes

Verlag: Rowohlt

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 432

Preis: 15,00 €

Reihe: David Hunter, Band 1

Beendet am: 16.01.2025

Genre: Thriller

 

 

 

Inhalt:

David Hunter war Englands berühmtester Rechtsmediziner. Aber er hat seinen Beruf aufgegeben und sich inkognito nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Assistent des Arztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war
Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen.

 

 

 

Meinung:
 
Lange hat die Reihe auf meinem SUB gewartet, doch nun bin ich so froh diese angefangen zu haben. Ein mitreißender Thriller, von der ersten bis zur letzten Seite. “Die Chemie des Todes” ist nicht nur der Anfang der David Hunter Reihe, zugleich ist es auch das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe. Daher war ich sehr gespannt, ob mir der Schreibstil und die Aufmachung gefällt. Und der Thriller ist wie für mich gemacht. Forensik war schon immer eine heimliche Faszination meinerseits. Und da passt ein forensischer Anthropologe sehr gut hinein. Die Beschreibungen der Verwesungsprozesse, die teilweise überaus detailliert beschrieben wurden, finde ich persönlich sehr spannend. Der Schreibstil von Simon Beckett ist mitreißend und fließend. Einmal angefangen, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen.
David Hunter hat mir als Hauptprotagonist sehr gefallen, nicht nur für seine präzise Arbeit, sondern vor allem für seine zerrissene Art und seiner Vergangenheit, die ihn schwer mitgenommen hat.
Das Setting ist recht ruhig gewählt, aber es hat alles perfekt zueinander gepasst. 
Die ländliche Idylle konnte man sich sehr gut ausmalen.
Am Ende gab es zahlreiche Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Allen voran, wer der Täter ist. Ich hatte zahlreiche andere im Verdacht.
Ein wirklich mitreißender Thriller. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der “David Hunter” Reihe.
Das Cover ist schlicht aber durchaus passend.

 

 

 

Fazit: 
 
Ein spannender Thriller über die forensische Anthropologie, mit einem starken Hauptprotagonisten, die mich absolut begeistern konnte.

 

Bewertung: 5/5

 

Rezension - Charlotte Richter - Hidden Lies - Mein Geheimnis kann dich töten

 

Autor: Charlotte Richter

Titel: Hidden Lies – Mein Geheimnis kann dich töten

Verlag: Arena

Format: gebundene Ausgabe

Seitenanzahl: 448

Preis: 18,00 €

Reihe: Einzelband

Beendet am: 12.01.2025

Genre: Dystopie

 

 

 

Inhalt:
 
Fast unmöglich. Denn mithilfe ihrer Familie gelingt es Kara, sich als gesund auszugeben, und nach Hause zurückzukehren. Ein Medikament hält die Infektion, die noch immer in ihr lauert, in Schach. Doch die Medizin wird bald aufgebraucht sein und dann wird Kara wieder zum aggressiven Monster werden. Ihr unaussprechliches Geheimnis lastet schwer auf ihrer Seele. Nur wenn sie mit Adrian zusammen ist, gelingt es ihr, die Vergangenheit kurz zu vergessen. Doch obwohl sie sich immer mehr zu ihm hingezogen fühlt, darf sie sich ihm niemals anvertrauen. Weil Adrian fast seine gesamte Familie durch den Ausbruch von Morbus Shade verloren hat, ist er wild entschlossen, alle Infizierten zu bekämpfen. Und das ist noch nicht die ganze Wahrheit. Denn Kara hat etwas getan, das sie selbst sich niemals verzeihen wird - und das ihre Liebe für immer zerstören würde.

 

 

 

Meinung:
 
Einmal angefangen, kann man dieses Buch nicht aus den Händen legen. Die Dystopie hat mich im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und wird definitive nicht das letzte gewesen sein!
Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Erzählt und am Ende mancher Kapitel gib es sogar die Gedankengänge anderer aufkommenden Protagonisten (was ich jedes Mal wundervoll fand). Kara ist ein siebzehnjähriges Mädchen, dass gerade ihre Behandlung wegen Morbus Shade hinter sich hat. Sie kommt aus der Quarantäne zurück zu ihren Eltern. Sie muss jede Woche ein Medikament gegen dieses Virus erhalten, damit es sich weiterhin im Ruhezustand befindet. Und unter keinen Umständen darf irgendwer erfahren, dass sie erkrankt ist. Das wird aber immer schwieriger, denn sie begegnet Adrian. Adrian, der ihre komplette Welt aus den Angeln heben wird.
Kara hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie noch so Jung ist, bemerkt man das beim Lesen eher weniger. Das was sie durchgemacht hat, hat sie stark gemacht. Aber Kara wäre nicht Kara, wenn sie sich nie selbst Vorwürfe machen würde. Sie ist sehr nachdenklich und denkt immer zu aller erst an andere. Zu Adrian habe ich eine sehr zwiegespaltene Meinung. Einerseits ist er wundervoll und dann wieder “ein totaler Arsch”. Das Gute überwiegt teilweise. Was ich hiermit aber nicht meine: Adrian ist definitiv kein “Bad Boy”, sondern nimmt meistens die vorgefertigte Meinung der Allgemeinheit an. Ich glaube bis heute, er versucht eigentlich irgendwie nur das Richtige zu tun. Aber das Richtige tun, wird manchmal am härtesten bestraft.
Ein besonderes Augenmerk der Geschichte ist der Umgang mit der Krankheit und deren erkrankten Personen. Es ist leider nicht wirklich erschreckend, wie Menschen reagieren, denn so etwas erleben wir Häufig. Egal ob Rational oder Irrational. Die Kranken werden ausgegrenzt, vereprügelt und noch viele viel schlimmere Sachen werden mit ihnen angestellt. Klar Denken? Fehlanzeige! Vielleicht sollten wir uns hier einfach mal alle an die Nase fassen und überlegen, was wir in so einer Situation tun sollten. Das Buch regt zum Nachdenken an.
Generell scheint Charlotte Richter viele Parallelen zu der realen Welt zu schaffen. Es geht vorrangig um Ausgrenzung, Diskriminierung, aber auch Manipulation. Und was dies mit Menschen – sowohl Betroffenen – als auch Gesunden – anstellen kann.
Die Spannung wird dadurch konstant aufrechterhalten und ist seit dem Anfang auf einem ganz hohen Niveau!
Für mich war dieses Buch aufgrund der vielen Parallelen zu unserer aktuellen Situation definitiv ein Jahreshighlight, das ganz viel Wahrheit enthält.
Das Ende ist etwas anders, als ich erwartet hätte, dennoch gut.
Das Cover passt perfekt zum Inhalt und gefällt mir, der Farbschnitt der Bücherbüchse ist in wundervoller Harmonie zum Cover gestaltet.

 

 

 

Fazit: 
 

 

Bewertung: 5/5

 

Rezension - Eva Siegmund - Cassandra - Niemand wird dir glauben

 

Autor: Eva Siegmund

Titel: Cassandra – Niemand wird dir glauben

Verlag: cbt

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 464

Preis: 12,99 €

Reihe: Dilogie, Band 2

Beendet am: 02.03.2025

Genre: Fantasy / Dystopie

 

 

 

Inhalt:

Was tust du, wenn du alles verlierst?

 

 

 

Meinung:
 
Jedenfalls klang der Klappentext vielversprechend. Es soll nämlich zwei Jahre nach dem ersten Band spielen. Band eins war in sich abgeschlossen, zu mindestens dachte ich das, also war ich durchaus gespannt, wovon dieser Band handeln würde. Gut einiges erfahren wir ja schon aus dem Klappentext.
Der Schreibstil von Eva Siegmund hat mir wieder sehr gut gefallen. Durch ihren lockeren und leichten Schreibstil bin ich zu jeder Zeit gut in dem Buch zurechtgekommen.
Es geht auch wieder abwechselnd um Liz und Sophie in der Erzählerperspektive. Liz und Sophie haben sich deutlich zu Band eins weiterentwickelt. Das hat mir gefallen.
Was mir allerdings nicht gefallen hat, war die Handlung in diesem Buch. Für mich war das etwas weit her gegriffen. Und ich habe mich die ganze Zeit beim Lesen gefragt, ob dieser Band von Anfang an geplant wurde? Irgendwie hat der Zusammenhang etwas gefehlt bzw. wirkte aus der Luft gegriffen. Und als dann noch ein alter Bekannter hinzukam… Naja das war super vorhersehbar und hat mir daher leider keinen Nervenkitzel beschert.
Am Ende sind einige unerwartete und unglaubwürdige Dinge passiert. Hm. Also wo der mittlere Teil zu langwellig war, war das Ende viel zu abrupt. Schade. Man hätte durchaus mehr hier rausholen können. Aber ich verstehe auch all diejenigen, die das Buch geliebt haben. Nur für mich war es leider nichts.
Das Cover passt recht gut zum ersten Band, aber passt meiner Meinung nach so absolut gar nicht zum Inhalt des Buches.

 

 

 

Fazit: 
 
Nach meinem Geschmack hätte es diesen Band nicht unbedingt geben müssen.

 

Bewertung: 3/5

 

Rezension - Eva Siegmund - Pandora - Wovon träumst du?


Autor: Eva Siegmund

Titel: Pandora – Wovon träumst du?

Verlag: cbt

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 496

Preis: 12,99 €

Reihe: Dilogie, Band 1

Beendet am: 25.02.2025

Genre: Fantasy / Dystopie

 

 

 

Inhalt:
 

 

 

 

Meinung:
 
Der Anfang des Buches war dann auch sehr spannend. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Aber die Protagonisten waren mir allesamt zu… Jung. Vielleicht liegt es mittlerweile an meinem Alter, aber irgendwie hat das für mich nicht gepasst. Die Hauptprotagonisten Sophie und Liz sind 17 Jahre alt. Sophie hat mir erst recht gut gefallen, doch dann verfällt sie in einen Wahn Jugendkriese und ist extrem zickig. Liz kam mir erst zu abgehoben vor, dann war sie aber definitiv die angenehmere der Schwestern.
Die anderen Protagonisten haben mir grundsätzlich gut gefallen und waren ihrem Alter entsprechend erwachsen.
Der rätselhafte Tod der Mutter bringt dem Buch den gewissen Spannungsbogen, aber leider passiert hier ab der Hälfte nur noch sehr zäh etwas und wir bekommen so gut wie gar keine Informationen. Dafür ist das Ende überladen.
Versteht mich nicht falsch, die Idee zum Buch hat mir gut gefallen und es hat sich auch gut gelesen. Der Schreibstil von Eva Sigmund ist locker und leicht, sodass man sanft in die Geschichte einsteigt. Wie gesagt, ich glaube einfach, dass ich “zu alt” für dieses Buch bin.
Das Setting ist im Zukünftigen Berlin und die Beschreibungen hierzu sind fantastisch. Eva Siegmund versteht es ein zukünftiges Berlin perfekt in eine Dystopische Landschaft zu verwandeln. Ist ihre Beschreibung so abwegig? Nun das werden wir wohl nie erfahren.
Das Cover ist recht auffällig und bunt. Es ist eigentlich ganz nett, aber zum Inhalt passt es meiner Meinung nach überhaupt nicht.

 

 

 

Fazit: 
 

 

Bewertung: 3/5