29. August 2025

Rezension - Lily S. Morgan - City of burning wings - Die Aschekriegerin

  

Autor: Lily S. Morgan

Titel: City of burning wings – Die Aschekriegerin

Verlag: Carlsen

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 400

Preis: 15,00 €

Reihe: Einzelband

Beendet am: 29.03.2025

Genre: Fantasy

 

 

 

Inhalt:
 
Die junge Kriegerin May hat sich ihr Leben lang darauf vorbereitet, als Nachfolgerin des Königs den Aschethron zu besteigen. Sie ist die schnellste Himmelsstürmerin, die es in der fliegenden Stadt Elydor je gab. Doch als der König stirbt, taucht die Herrscherrune nicht bei ihr, sondern auf der Stirn des mysteriösen Geheimnishändlers Luan aus dem Elendsviertel auf. Und ausgerechnet May soll ihm helfen, mit seiner neu gewonnenen Macht umzugehen. Nur widerwillig fügt sie sich, bis ihr klar wird, dass nicht nur ihre beiden Leben vom Erfolg der Aufgabe abhängen, sondern die Zukunft von ganz Elydor.

 

 

 

Meinung:
 
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass City of burning wings ewig auf meinem SUB lag. Irgendwie hatte ich immer andere Bücher im Sinn.
Das Buch ist mein erstes von der Autorin.
Der Schreibstil von Lily S. Morgan ist locker und leicht, sodass man der Geschichte ohne weiteres folgen kann, ohne in die Länge gezogen zu werden. Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Sichtweisen wiedergegeben.
Das Buch startet mitten im Geschehen, hier aber wie ich finde, sehr passend.
Die Hauptprotagonistin May hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Sie durchlebt im Buch einen ordentlichen Wandel und wächst über sich hinaus. Luan war mir am Anfang noch etwas unsympathisch, unter anderem wegen seinen Handlungen, konnte sich aber doch nach und nach in mein Herz schleichen. Ansonsten sind die anderen Protagnisten recht oberflächlich geblieben, was der Geschichte insgesamt aber keinen Abbruch gegeben hat.
Das Setting der schwebenden Stadt finde ich sehr gut gelungen. Auch die bildhafte Schreibweise der Autorin hat ihr Übriges getan. Auch alles rund um das Rätsel der Flügellosen war super spannend.
Dieses Buch wird definitiv nicht das letzte gewesen sein, dass ich von Lily S. Morgan lesen werde. Ihr Debüt Roman konnte mich jedenfalls begeistern.
Das Cover finde ich sehr passend und durch seine kleinen Details wundervoll.

 

 

 

Fazit: 
 

 

Bewertung: 4/5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezension - Laini Taylor - Strange the dreamer

  

Autor: Laini Taylor

Titel: Strange the dreamer

Verlag: ONE

Format: Taschenbuch mit Farbschnitt

Seitenanzahl: 752

Preis: 14,90 €

Reihe: Dilogie, Band 1

Beendet am: 18.03.2025

Genre: Fantasy

 

 

 

Inhalt:
 
Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu bestehen. Zumindest auf dem Papier, denn außerhalb der Buchseiten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Am liebsten verliert er sich in Geschichten über die sagenumwobene Stadt Weep. Als eines Tages Freiwillige für eine Expedition dorthin gesucht werden, steht für Lazlo sofort fest, dass er dabei sein muss. Doch Weep hütet ein düsteres Geheimnis, das alle Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Und dann ist da auch noch dieses Mädchen mit der blauen Haut, welches Lazlo immer wieder in seinen Träumen begegnet.

 

 

 

Meinung:
 
Vielleicht war es Intuition, vielleicht Vorahnung. Die Idee dem Klappentext zufolge ist gar nicht schlecht.
Allerdings hatte ich schon Anfangs arge Probleme in das Buch hineinzufinden. Das lag nicht unbedingt an dem Schreibstil der Autorin, der hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen. Für mich ist einfach hunderte Seiten lang schlichtweg zu wenig bis gar nichts und viel zu verwirrendes passiert. Ehrlich, ich habe schon am Anfang überlegt, ob ich das Buch abbreche. Dann habe ich leider den Punkt übersprungen und habe schon zu weit gelesen um es noch abzubrechen. Die Charaktere waren solide, wenn auch nicht sehr tiefgründig herausgearbeitet. Aber dennoch konnte ich keine emotionale Ebene zu diesen Aufbauen. Auch der perspektiven Wechsel war in meinen Augen echt anstrengend. Anfangs auch, weil es doch recht viele Protagonisten gibt. Ich jedenfalls denke, dass ich hier trotzdem mit zu viel Erwartungen an den ersten Band der Reihe gegangen bin. Den zweiten Teil werde ich nicht weiterlesen, auch wenn ich ihn bereits besitze.
Das Cover finde ich interessant und auch recht passend gewählt. 

 

 

 

Fazit:  
 


Bewertung: 2/5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezension - Simon Beckett - Die ewigen Toten

  

Autor: Simon Beckett

Titel: Die ewigen Toten

Verlag: Rowohlt

Format: gebundene Ausgabe

Seitenanzahl: 480

Preis: 24,90 €

Reihe: David Hunter, Band 6

Beendet am: 15.02.2025

Genre: Thriller

 

 

 

Inhalt:
 
Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus im Norden Londons, seit Jahren stillgelegt, soll in Kürze abgerissen werden. Doch dann wird auf dem staubigen Dachboden eine Leiche gefunden, eingewickelt in eine Plastikhülle. Die Tote, das sieht David Hunter sofort, liegt schon seit langer Zeit hier. Durch das trockene und stickige Klima ist der Körper teilweise mumifiziert.

Als beim Versuch, die Leiche zu bergen, der Boden des baufälligen Gebäudes einbricht, entdeckt der forensische Anthropologe ein fensterloses Krankenzimmer, das nicht auf den Plänen verzeichnet ist. Warum wusste niemand von der Existenz dieses Raumes? Und warum wurde der Eingang zugemauert, obwohl dort nach wie vor Krankenbetten stehen? Betten, in denen noch jemand liegt.

 

 

 

Meinung:
 
Der Spannungsaufbau kommt erst ab der Mitte des Buches richtig zum Vorschein und dann nimmt die Geschichte so richtig an Fahrt auf. Die Morde werden wieder, genauso wie ich es liebe, im aller kleinsten Detail wiedergegeben. Auch die forensischen Details wie das Zerlegen der Leiche wurden sehr detailreich wiedergegeben.
Das Setting ist dieses Mal ein verfallenes Krankenhaus in London. Ein mehr als passendes Setting, das Simon Beckett wunderbar detailreich geschmückt hat.
Der Schreibstil von Simon Beckett ist gleichbleibend flüssig und spannend zu lesen. Simon Becketts Recherche ist zudem hervorragend, er scheint immer bestens über alle möglichen Methoden etc. informiert zu sein. Und das merkt man beim Lesen, denn es macht einfach Spaß alles zu ergründen.
Nun habe ich erfahren, dass dies gar nicht das Ende der David Hunter Reihe ist, sondern dass noch dieses Jahr ein neuer Band der Reihe raus kommen soll. Diesen werde ich mir definitiv zulegen, sobald er erschienen ist. Und ich bin gespannt, wie es mit David Hunter wohl weitergehen mag.




Fazit:  
 


Bewertung: 4/5

 

Rezension - Simon Beckett - Totenfang

 

Autor: Simon Beckett

Titel: Totenfang

Verlag: Rowohlt

Format: gebundene Ausgabe

Seitenanzahl: 560

Preis: 24,90 €

Reihe: David Hunter, Band 5

Beendet am: 09.02.2025

Genre: Thriller

 

 

 

Inhalt:
 
Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.

Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut.

 

 

 

Meinung:
 
Bisher haben mir alle Bände der David Hunter Reihe sehr gut gefallen, so auch dieser fünfte Band. Theoretisch muss man die Bücher nicht einmal in der richtigen Reihenfolge lesen, dennoch geht es mit jedem weiterem Band weiter in der Zeitachse.
In diesem Thriller geht es etwas ruhiger zu, was mich insgesamt nicht gestört hat. Natürlich gab es dadurch ein paar kleinere Längen, die teilweise hätten verhindert werden können, aber ein Abbruch war dies nicht. Mit der Zeit nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf. Mit einer krassen Wendung – mit einem toten hätte ich niemals gerechnet und hat mich geschockt zurückgelassen.
Die forensischen Details wurden wie gewohnt detailreich und durchaus spannend wiedergegeben.
Genau das liebe ich an den Büchern von Simon Beckett, dass er kein noch so schreckliches Detail außer Acht lässt. Außerdem scheint er jedes Mal gründliche Recherche durchzuführen, was das Ganze noch reizender macht. Die Mordfälle waren allesamt spannend. Und natürlich hatte es wieder seinen Reiz mitzuraten, wer dahintersteckt.
Der Schreibstil von Simon Beckett ist gleichbleibend flüssig und spannend zu lesen.
Das Setting wurde wunderbar und detailreich beschrieben.
Das Ende macht sehr neugierig auf den nächsten Band der Reihe.

 

 

 

Fazit: 
 
Insgesamt etwas langsamer, aber dennoch ein lohnenswerter Band der David Hunter Reihe.


Bewertung: 4/5

 

 

Rezension - Simon Beckett - Verwesung

 

Autor: Simon Beckett

Titel: Verwesung

Verlag: Rowohlt

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 448

Preis: 15,00 €

Reihe: David Hunter, Band 4

Beendet am: 29.01.2025

Genre: Thriller

 

 

 

Inhalt:
 

Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoor besser aus als jeder andere ...

 

 

 

Meinung:
 
In diesem Band begleiten wir David Hunter zu einem grausigen Fall in das Dartmoor. Die Beschreibungen des Settings sind detailliert, düster und beklemmend. Genau das richtige für grausame Morde.
Auch in diesem vierten Band der Reihe werden die Tode bis ins letzte Detail beschrieben. Genau das, was ich an Simon Becketts Bücher schätze.
Die vorkommenden Protagonisten sind gut herausgearbeitet. David Hunter als Hauptprotagonist mag ich nach wie vor sehr gerne, auch wenn er eine Neigung zu haben scheint immer das Falsche zum richtigen Zeitpunkt zu tun.
Der Spannungsbogen wird von Anfang an recht hochgehalten. Und konnte ich bisher den Täter nie eindeutig voraussehen, hatte ich hier seit der Hälfte das Buches einen eindeutigen Verdacht der sich bestätigt hat.
Der Schreibstil von Simon Beckett ist gleichbleiben flüssig zu Lesen. Generell hatte ich bisher bei all seinen Büchern das Gefühl, dass er sich Leidenschaftlich auf die Geschichte vorbereitet und sich nie scheut mehrere Meinungen einzuholen, was die Fälle im Buch einfach Grandios wirken lässt.
Das Cover passt perfekt zur Reihe und ist so schlicht es auch sein mag, das perfekte fuer eine Thriller Reihe.

 

 

 

Fazit: 
 


Bewertung: 4.5/5

 

Rezension - Simon Beckett - Leichenblässe

 

Autor: Simon Beckett

Titel: Leichenblässe

Verlag: Rowohlt

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 416

Preis: 14,00 €

Reihe: David Hunter, Band 3

Beendet am: 26.01.2025

Genre: Thriller

 

 

 

Inhalt:

Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält den Forensiker die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund ihn um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen.

 

 

 

Meinung:

Egal, bleiben wir beim Thema!
David wird in einen neuen Mordfall verwickelt und trifft dabei eher auf Ablehnung. Außer natürlich von seinem Doktorvater, dem es allerdings alles andere als gut zu gehen scheint.
Und dann sind da noch seine Geister der Vergangenheit und David zweifelt daran, jemals wieder in seinen Job zurück zu kehren.
Ich für meinen Teil habe dieses Buch sehr genossen. Wir bekommen nicht nur viele spannende und sehr detaillierte Informationen der Body Farm, natürlich wird der Todesfall wieder bis ins letzte kleine schreckliche Detail beschrieben. Und genau das mag ich an der Schreibweise des Autors. Es kommt wirklich sehr authentisch an den Leser. Und für mich kann es gar nicht detailliert und blutrünstig genug sein. Das klingt jetzt komisch oder? Aber gute Thriller liebe ich einfach.
Der Spannungsbogen ist von Anfang an auf einem sehr hohen Niveau und mir wurde es nie langatmig beim Lesen.
Das Cover passt perfekt zur Reihe und ist so schlicht es auch sein mag, das perfekte für eine Thriller Reihe.

 

 

 

Fazit: 
 

 

Bewertung: 5/5