Titel: Totenfang
Verlag: Rowohlt
Format: gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 560
Preis: 24,90 €
Reihe: David Hunter, Band 5
Beendet am: 09.02.2025
Genre: Thriller
Inhalt:
Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als
an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste
Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben.
Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer
verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im
Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch
David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt
ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.
Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut.
Meinung:
Bisher haben mir alle
Bände der David Hunter Reihe sehr gut gefallen, so auch dieser fünfte Band.
Theoretisch muss man die Bücher nicht einmal in der richtigen Reihenfolge
lesen, dennoch geht es mit jedem weiterem Band weiter in der Zeitachse.
In diesem Thriller geht
es etwas ruhiger zu, was mich insgesamt nicht gestört hat. Natürlich gab es
dadurch ein paar kleinere Längen, die teilweise hätten verhindert werden
können, aber ein Abbruch war dies nicht. Mit der Zeit nimmt die Geschichte
immer mehr an Fahrt auf. Mit einer krassen Wendung – mit einem toten hätte ich
niemals gerechnet und hat mich geschockt zurückgelassen.
Die forensischen Details
wurden wie gewohnt detailreich und durchaus spannend wiedergegeben.
Genau das liebe ich an
den Büchern von Simon Beckett, dass er kein noch so schreckliches Detail außer
Acht lässt. Außerdem scheint er jedes Mal gründliche Recherche durchzuführen,
was das Ganze noch reizender macht. Die Mordfälle waren allesamt spannend. Und
natürlich hatte es wieder seinen Reiz mitzuraten, wer dahintersteckt.
Der Schreibstil von Simon
Beckett ist gleichbleibend flüssig und spannend zu lesen.
Das Setting wurde
wunderbar und detailreich beschrieben.
Das Ende macht sehr
neugierig auf den nächsten Band der Reihe.
Fazit:
Insgesamt etwas
langsamer, aber dennoch ein lohnenswerter Band der David Hunter Reihe.
Bewertung: 4/5

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